Stock-ASUSWRT unterstützt keinen beliebigen Custom-Anbieter
ASUS dokumentiert für seine Standard-Firmware, dass nur die in der DDNS-Auswahlliste vorhandenen Anbieter unterstützt werden. Ein eigener HTTPS-Endpunkt wie update.minip.ch lässt sich dort nicht frei hinzufügen. Die Liste kann je nach Modell und Firmware abweichen.
Wenn minIP nicht in der Anbieter-Liste steht, ist eine direkte Einrichtung über WAN → DDNS daher nicht möglich. Diese Anleitung behauptet bewusst nicht das Gegenteil.
Praktische Alternative im Heimnetz
Du kannst den DynDNS-Update stattdessen von einem Gerät ausführen, das ohnehin dauerhaft läuft: NAS, Raspberry Pi, Home Assistant, Docker-Host oder Server. Dafür eignet sich ddclient oder ein kleiner HTTPS-Aufruf.
curl -u "mip_CLIENTID:mipk_UPDATEKEY" "https://update.minip.ch/nic/update?hostname=home.minip.ch"
Wenn keine explizite Adresse übermittelt wird, kann minIP eine global routbare Request-Quelladresse verwenden. Für Dual Stack und insbesondere DS-Lite ist ein Client besser, der IPv4 und IPv6 getrennt melden kann.
CGNAT beachten
ASUS weist selbst darauf hin, dass DDNS mit einer privaten oder CGNAT-WAN-IP nicht wie eine öffentliche IPv4 funktioniert. Das gilt unabhängig vom Anbieter: DNS kann eine nicht öffentlich erreichbare IPv4 nicht in eine erreichbare verwandeln. Bei vorhandenem IPv6 ist AAAA häufig der sinnvollere Weg.