DynDNS-Anleitungen für Router, Firewalls, NAS und Server
minIP verwendet einen DynDNS2-kompatiblen HTTPS-Endpunkt. Deshalb funktioniert der Dienst mit vielen Geräten, die einen benutzerdefinierten DynDNS-Anbieter oder eine eigene Update-URL zulassen. Für Clients mit Benutzername und Passwort gilt immer dasselbe Modell: Client-ID als Benutzername, minIP Update-Key als Passwort.
FRITZ!Box
Benutzerdefinierten DynDNS-Anbieter direkt in FRITZ!OS eintragen.
Zur Anleitung →Ubiquiti / UniFi
Custom Dynamic DNS am UniFi Gateway konfigurieren.
Zur Anleitung →OPNsense
os-ddclient mit minIP als eigenen DynDNS2-Dienst nutzen.
Zur Anleitung →pfSense
Custom Dynamic DNS mit Basic Auth und Update-URL.
Zur Anleitung →MikroTik
HTTPS-Update über RouterOS /tool fetch.
TP-Link Omada
Custom-DDNS-URL mit Omada-Platzhaltern konfigurieren.
Zur Anleitung →Keenetic
„Other“ als DDNS-Service und eigene URL verwenden.
Zur Anleitung →Synology
Eigenen DDNS-Dienst in DSM hinterlegen.
Zur Anleitung →QNAP
Providerliste prüfen oder Update über ddclient/Container ausführen.
Zur Anleitung →ASUS
Grenzen der Stock-Firmware und zuverlässige Alternativen.
Zur Anleitung →Home Assistant
HTTPS-Update über shell_command oder externen Client.
Zur Anleitung →Docker / ddclient
DynDNS2 als kleiner Container auf NAS oder Server betreiben.
Zur Anleitung →ddclient
Klassische Installation unter Linux und Unix-Systemen.
Zur Anleitung →DynDNS allgemein
Endpoint, Zugangsdaten, IPv4/IPv6 und Testaufruf verstehen.
Zur Anleitung →Welche Werte brauche ich?
Im minIP Manager wird ein Update-Zugang erzeugt. Die nicht geheime Client-ID beginnt mit mip_; der geheime Update-Key mit mipk_. Bei klassischen DynDNS2-Clients kommt die Client-ID in das Benutzerfeld und der Update-Key in das Passwortfeld. Der Hostname lautet vollständig beispielsweise home.minip.ch.
Wenn das Gerät keinen Custom-DynDNS-Anbieter unterstützt
Nicht jedes Gerät erlaubt einen eigenen DynDNS-Anbieter. Bei festen Providerlisten kannst du stattdessen ddclient unter Linux/Docker, Home Assistant oder ein anderes dauerhaft laufendes System für das Update verwenden.
IPv4, IPv6, DS-Lite und CGNAT
Dynamic DNS macht nur Adressen auffindbar, die technisch erreichbar sein können. Eine private oder CGNAT-IPv4 wird durch einen DNS-Namen nicht öffentlich. minIP publiziert deshalb ausschliesslich global routbare Adressen und behandelt IPv4 und IPv6 getrennt. Bei DS-Lite sollte der Client nach Möglichkeit auch myipv6 aktualisieren.
Nach der Einrichtung kannst du im minIP Manager den zuletzt publizierten Wert mit dem aktuellen DNS-Istwert vergleichen. Bei einer Abweichung erscheint ein MISMATCH. Eigene minIP-Hosts können zusätzlich per Health Check überwacht werden.
Nach der Einrichtung prüfen
Der Internetrouter ist meist der einfachste DynDNS-Client, weil er die WAN-Verbindung direkt kennt. Unterstützt er keinen eigenen Anbieter, kann ein dauerhaft laufendes System im Netz das Update übernehmen. Ein NAS, Home Assistant, Raspberry Pi oder Docker-Host kann die öffentliche Adresse regelmässig melden. Wichtig ist bei Multi-WAN, dass der Update-Request wirklich über den Anschluss läuft, dessen Adresse im DNS stehen soll.
Welches Gerät soll den DynDNS-Update senden?
Wenn dein Gerät HTTP Basic Auth unterstützt, ist diese Variante zu bevorzugen: Die Client-ID steht im Benutzerfeld, der Update-Key im Passwortfeld und die URL enthält keine Zugangsdaten. Einige Geräte bieten bei „Custom DDNS“ dagegen nur eine Update-URL mit Platzhaltern. minIP unterstützt dafür eine Legacy-Kompatibilität, sie sollte aber ausschliesslich über HTTPS verwendet werden, weil URLs in Router- oder Proxy-Logs auftauchen können.
Basic Auth oder Update-Key in der URL?
Warum die Anleitungen getrennt sind
Router und NAS unterscheiden sich vor allem darin, wie sie die öffentliche Adresse einsetzen: Manche erkennen sie selbst, andere übergeben Platzhalter an die Update-URL, wieder andere brauchen einen externen Client. Die einzelnen Seiten zeigen deshalb nicht nur denselben Endpoint in anderem Layout, sondern berücksichtigen das tatsächliche Gerätemodell. Wenn eine Firmware keine freie Providerwahl zulässt, wird das ausdrücklich gesagt und eine Alternative beschrieben.