QNAP QTS unterstützt einen benutzerdefinierten DDNS-Server
In aktuellen QTS-Versionen lässt sich unter Systemsteuerung → Netzwerk & virtueller Switch → Zugriffsdienste → DDNS ein Eintrag hinzufügen. QNAP unterstützt dabei einen benutzerdefinierten DDNS-Server mit Hostname, Benutzername, Passwort und eigener Update-URL.
minIP-Werte eintragen
| Feld | Wert |
|---|---|
| DDNS-Server | Benutzerdefiniert / Custom |
| Profilname | minIP |
| Benutzername | mip_CLIENTID |
| Passwort | mipk_UPDATEKEY |
| Hostname | nas.minip.ch |
| URL | https://update.minip.ch/nic/update?hostname=%HOST%&myip=%IP% |
Speichere das Profil und führe anschließend einen Test beziehungsweise ein manuelles Update aus. Im minIP Manager sollte der neue DNS-Wert erscheinen. Ist er bereits identisch, ist nochg ebenfalls ein erfolgreicher Zustand.
IPv6
Ob QTS im benutzerdefinierten DDNS-Profil einen eigenen IPv6-Platzhalter bereitstellt, kann je nach QTS-Version variieren. Wenn du Dual Stack oder DS-Lite gezielt abbilden möchtest, ist ein zusätzlicher ddclient-Container oft flexibler, weil IPv4 und IPv6 getrennt gesteuert werden können.
Alternative mit Container Station
Falls deine QTS-Version keinen benutzerdefinierten Anbieter anbietet oder du mehr Kontrolle über IPv6 benötigst, eignet sich ddclient in Docker. Ein NAS läuft typischerweise rund um die Uhr und ist deshalb ein guter Update-Client.
Erreichbarkeit ist mehr als DNS
Ein aktualisierter Hostname öffnet noch keinen Dienst. Für IPv4 brauchst du je nach Anschluss NAT/Portweiterleitungen; bei IPv6 eine passende Firewall-Regel. Unter CGNAT kann eine klassische IPv4-Portweiterleitung am eigenen Router nicht funktionieren. In diesem Fall ist eine global routbare IPv6 oft der bessere Weg.
Gerätebasis: QNAP dokumentiert für QTS einen benutzerdefinierten DDNS-Server mit eigener URL. Feldnamen können je nach QTS-Version leicht abweichen.